Online Marketing ist mehr als Facebook

Mit digital Marketing Beratung zum Unternehmenserfolg

In Unternehmen wird bei dem Marketing, unabhängig von B2C oder B2B, das weite Feld des Online Marketings oftmals ignoriert. Studien und die jüngsten Erfahrungen zeigen jedoch, dass die  für Marketing empfänglichen Zielgruppen zum größten Teil online sind. Nicht mehr nur die jüngere Zielgruppe, nein auch die 40-60-jährigen halten sich immer mehr online auf.

Online Marketing ist allerdings nicht gleich Online Marketing. Und nicht jede Strategie ist für jedes Unternehmen gleichermaßen geeignet. Schließlich ist das Gesamtkonzept entscheidend. Dafür ist es unerlässlich, den richtigen Marketing-Mix zu konstruieren. Eine große Herausforderung, die mit genügend Engagement gemeistert werden kann.

Ein ausgewogener Marketing-Mix mit überprüfbaren Zielen sollte stets die Richtung weisen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die wichtigen Fragen gestellt werden:

  • Welche Formen des Online Marketings gibt es?
  • Welche Ziele sind realistisch?
  • Welche Zielgruppen können erreicht werden?

Um auch Ihnen den Einstieg zu erleichtern, haben wir zunächst die wichtigsten Methoden hier für Sie zusammengefasst. Nächste Woche erfahren Sie, wie Zielgruppen mit jeweils optimierten Marketingaktivitäten erreicht werden können:

 

Bannerwerbung

Banner in unterschiedlicher Form, Funktion und Größe werden auf Websites platziert und sollen möglichst viele Impressions (Einblendungen für Interessenten) generieren. Oftmals gelangen Interessenten durch einen Klick auf das Banner über eine direkte Weiterleitung auf die Unternehmenswebsite.

Dort kann das Produkt im Anschluss erworben werden. Durch die Möglichkeit der Interaktion ist diese Form der Online-Werbung erfolgsorientierter als klassische Anzeigenwerbung. Zusätzlich können durch geeignete Re-Targeting Möglichkeiten qualifiziertere Impressions erzielt werden.

Es gilt jedoch, das Maß einzuhalten und nicht als Spam verkannt zu werden. Ein besonderer Fokus muss auf die Gestaltung und Formulierung gelegt werden, da der Nutzer zum „Klick“ motiviert werden soll. Denn die Anzeigekosten lohnen sich nur dann, wenn die Anzeige geklickt und Produkte abgesetzt werden.

 

Affiliate-Marketing

Das Affiliate-Marketing geht in der Vermarktung noch einen Schritt weiter als die Bannerwerbung. Durch eine Platzierung der Produkte auf Partnerwebseiten wird ein zielgruppenorientiertes Vertriebsnetz aufzubauen. Die Vergütung zwischen werbetreibendem Unternehmen und Affiliate ist größtenteils provisionsbasiert, wodurch gewährleistet wird, dass die Werbekosten dem verkauften Produkt direkt zugeordnet werden können.

Klarer Vorteil ist, dass die Glaubwürdigkeit durch ein solches Marketing für die „beworbenen“ Produkte oder das beworbene Unternehmen hier besonders hoch ist. Empfehlungen sind gerade in Zeiten undifferenzierter Produkte besonders wichtig. Sie können langfristig ein Differenzierungsmerkmal zum Wettbewerb darstellen.

Zusätzlich ist es möglich, neue Zielgruppen zu finden und zu erschließen. Die Reichweite wird zudem automatisch erhöht. Doch auch hier gilt es zu beachten, welche Partner gewählt werden. Sie sollte zum eigenen Image passen und selbst eine hohe Reichweite erzielen, um den Aufwand zu rechtfertigen.

 

E-Mail-Marketing

Das erste Ziel des E-Mail-Marketings ist die langfristige Kundenbindung. Zudem ist es möglich, durch gezieltes E-Mail-Marketing eine kurzfristige Nachfragesteigerung zu generieren. In diesem Fall tritt der Preis in den Hintergrund. Beim E-Mail-Marketing steht vor allem die redaktionelle Arbeit im Vordergrund.

Pläne müssen geschrieben, Verantwortlichkeiten festgelegt und relevanter Content verfasst werden. Viel Arbeit, die sich lohnen kann. Vor allem das Versenden von zuvor geplanten und gut durchdachten Newslettern hat sich im Unternehmensumfeld etabliert.

Ein großer Vorteil dieser direkten Kundenansprache sind geringe Kosten und eine persönliche Ansprache. Die Kombination aus interessantem Content und einer persönlichen und direkten Ansprache macht das E-Mail-Marketing besonders erfolgreich und interessant.

 

Suchmaschinenmarketing

Für die Informationssuche im Internet werden vorzugsweise Suchmaschinen benutzt, wodurch das Suchmaschinenmarketing (SEM) besonders relevant wird. Das Ziel ist eine hohe Sichtbarkeit der Unternehmenswebsite oder Angebote in den großen Suchmaschinen wie Google oder Bing.

Denn obwohl tausende Ergebnisse erfasst werden, wird von den Nutzern in der Regel nur die erste Seite beachtet. Das Ziel muss also sein, immer auf der ersten Seite, im besten Fall unter den ersten drei Treffern gerankt zu werden. Dafür stehen Unternehmen die Optimierung der Website (SEO) oder bezahlte Platzierungen (SEA) zur Verfügung.

Durch die bessere Sichtbarkeit sollen möglichst viele Besucher auf die eigene Website gelangen und durch relevanten Content gehalten werden. Gerade relevanter Content ist in beiden Fällen essentiell. Klickt der Suchende auf Ihr Ergebnis und seine Erwartungshaltung wird nicht bedient, war die Maßnahme umsonst und die Sichtbarkeit sinkt durch eine zu hohe Absprungrate.

 

Mobile-Marketing

Der Zugang zum WWW ist mittlerweile zeit- und ortsunabhängig. Über 50% der User sind bereits fast ausschließlich mobile unterwegs. Mobile-Marketing wird dadurch immer wichtiger. Unternehmen müssen genau darauf reagieren. Je schneller desto besser. Kundenanfragen müssen umgehend beantwortet werden. Wenn nicht, läuft der potenzielle Kunde zur Konkurrenz über.

Multi-Screen oder Augmented-Reality-Lösungen sind die vorherrschenden Mittel, um potenzielle Kunden situationsabhängig anzusprechen. Multi-Screen bezeichnet die simultane Nutzung verschiedener Bildschirme, wodurch eine Verstärkung der Werbebotschaft erwartet wird. Augmented-Reality beschreibt ein Verschmelzen von realer und digitaler Welt. Durch ein solches Vorgehen ist es Unternehmen Möglich besonders auch spontanes Kaufverhalten zu nutzen.

 

Social-Media-Marketing

Social-Media-Marketing wird zur Kommunikation und Interaktion zwischen Unternehmen und Konsumenten genutzt. Dabei sind die Ziele vielfältig und müssen individuell festgelegt werden. Es kann sich um einen positive Markenaufbau handeln, die Steigerung der Bekanntheit, Akquise, Aufbau von Beziehungen zu Kunden, Steuerung des eigenen Images, Aufbau von Beziehungen zu Multiplikatoren, Marktforschungszwecke, Gewinnung neuer Mitarbeiter und vieles mehr.

Im Fokus steht das Sammeln von Informationen über den Nutzer über Plattformen wie Facebook, Youtube oder Twitter, um diese für weitere Maßnahmen zu nutzen. Ähnlich wie bei Google, können in den Sozialen Netzwerken Anzeigen gekauft werden. Facebook und Co bieten dafür umfassende Möglichkeiten.

Die Zielgruppen können nicht nur demographisch, sondern ebenfalls psychographisch differenziert werden. Dadurch sind sehr geringe Streuverluste möglich. Die Möglichkeit der Interaktion bzw. Empfehlung von Inhalten auch abseits der Zielgruppe führt dazu, dass sich Inhalte viral verbreiten können, wodurch neue Kundengruppen erschlossen und hohe Reichweiten generiert werden können.

 

Komplexität steigt mit der Vielfalt

Wer langfristig erfolgreiches Online-Marketing machen möchte, muss sich bewusst sein, dass die Komplexität der einzelnen Kanäle in keinem Fall unterschätzt werden darf. Zudem ist es notwendig, einen ausgewogenen Marketingmix zu etablieren statt auf lediglich einen Kanal zu setzen.

Die gezielte Vernetzung der Aktivitäten und Kanäle kann bestenfalls zu einer gegenseitigen Verstärkung der Effektivität führen. Ein strategisches Vorgehen und die Einbettung verschiedener Kanäle in eine Marketingstrategie ist dafür unumgänglich. Welche Kanäle für welches Unternehmen und welche Branche am geeignetsten ist, muss in jedem Einzelfall individuell betrachtet werden.

 

Wir entwickeln für sie ganzheitliche Online-Marketingstrategien und Berücksichtigung einen ausgewogenen und zielorientierten Marketing-Mix.

Autor: (iConsultants GmbH)

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