Seien Sie kein Trumpeltier

8 Grundregeln für eine erfolgreiche und langfristige Strategieentwicklung

 „Think twice before you roll the dice!“ (amerikanisches Sprichwort).

Egal ob Sie zum CEO, zum Brand Manager, zum Verwaltungsratsvorsitzenden oder zum Bischof ernannt werden:
In dem Moment wo Sie die Macht haben, egal wie spontan das passiert ist, müssen Sie entscheiden, wie Sie agieren wollen. Trumpeln oder doch lieber strategisch?

Ein „Trampel“ ist ein ungeschickter Mensch, der alles platt tritt, was mühsam aufgebaut wurde. Ohne Umsicht und ohne Nachzudenken. Unternehmen tut das nicht gut, Marken schon gar nicht. Und der Ruf bei Ihren Mitmenschen? Ja auch der leidet darunter.

Sie können aber auch eine Strategie entwickeln - analysieren, abwägen, einbinden, aufbauen und gezielt vorgehen.

Am Ende des Tages ist das, was Menschen über Sie sagen, wichtiger als alles andere. Wie bleiben Ihre Leistungen im Gedächtnis? Egal ob in Ihrem Unternehmen, in Ihrer Abteilung, in Ihrem Markt oder in Ihrem persönlichen Umfeld. Sie werden sich erinnern, wie Sie Ihre Erfolge erreicht haben, wenn Sie die Macht wieder abgegeben.

Es gibt fünf Grundregeln für langfristigen Erfolg. Jede Strategieberatung sollte sie kennen. Leider werden sie allzu oft missachtet.

 

1. Strategie ist Analyse

Strategieentwicklung ist harte Arbeit. Die umfassende Analyse aller Einflussfaktoren ist entscheidend für eine erfolgreiche Strategie!
„Shit in, Shit out“ heißt es leider immer wieder.
Dauerhafte und bessere Problemlösungen zu finden, hat weniger damit zu tun, immer schlauer zu werden, sondern vielmehr mit der wachsenden Fähigkeit, die Dinge zu durchdenken, bevor man handelt. Das haben die führenden Neurowissenschaftler der Stanford University schon vor 20. Jahren in umfangreichen Studien herausgefunden.

 

2. Strategie ist ein Marathon

Von den alten Chinesen wissen wir, dass es fünfmal so lange dauert eine klare Vorstellung vom Ergebnis zu bekommen, als dieses dann auch umzusetzen.
Ohne Ziel, keine Richtung und schon gar keine Strategie.

Schon der berühmte Stratege General Carl von Clausewitz hat in seinem berühmten Strategiebuch (Pflichtlektüre für jede Strategieberatung) den Strategiebegriff erstmals “als den langfristigen Aufbau eines Wettbewerbsvorteils“ definiert.

 

3. Strategie baut auf Erfahrung

Früher wurden Weisheiten weitergegeben.
Opa hat mir erzählt, dass "die Rinde von diesem Baum Kopfschmerzen lindert“
Heute wird es dokumentiert.

Jede Maßnahme und jedes Ergebnis. So wird Wissen aufgebaut und manifestiert. Immer größeres Wissen, das auf Erfahrungen basiert.

Wenn man sich die Entwicklung erfolgreicher Unternehmen, Marken und Produkten anschaut, erkennt man den konsequenten Aufbau und Nutzen von Erfahrungen.

Bevor wir das alles wissen können, müssen wir es wissen wollen.

Doch viele Unternehmen zögern. Sie wissen nicht, was sie nachschlagen sollen und warum. Sie wissen nicht, wo das Wissen überhaupt zu finden ist!

 

4. Strategie hat langfristige Ziele

Ja, der Hund bewegt sich, und der Baum nicht. Oder?
Doch, auch die Bäume bewegen sich. Sie wachsen.
Sie wachsen so langsam, dass wir es jetzt nicht sehen können und werden dabei groß und stark.

Es passiert langsamer, über einen langen Zeitraum, der nicht in unser Zeitfenster passt. Doch es passiert.
Für jede Strategieentwicklung ist daher der richtige Zeitrahmen essentiell.
Es gilt: Der langfristige Erfolg ist viel wichtiger als der schnelle Erfolg.

 

5. Strategie geht nicht alleine

Auch wenn Sie alleine an der Macht sind, sind Sie dennoch nicht alleine.
Vor Ihnen waren auch schon andere da, Sie haben eventuell schon ein gestandenes Team, eine Mannschaft.

Es ist völlig zwecklos, gegen diese zu agieren oder gar die ganze Mannschaft auszutauschen.

Als Strategieberatung sehen wir immer wieder, dass CEOs ihre Ziele nicht alleine erreichen und schon gar nicht ihre Maßnahmen alleine umsetzten können.  Ihre Aufgabe ist es, Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeiter und die Kollegen zu begeistern und mitzunehmen.

Entscheidungen, die mit dem Commitment Ihrer Mannschaft getroffen wurden, sind deutlich erfolgreicher.
Gerade in unserer vernetzten Welt gilt das mehr denn je.

 

6. Strategie muss Risiken abwägen

Wenn 12 wichtige Gäste in drei Stunden zu Ihnen nach Hause kommen, ist dies kein guter Zeitpunkt für Experimente. Es sei denn Sie wollen ihnen zur Not die Tiefkühlpizza anbieten, falls Ihr Kochexperiment misslingt.

Aber wird diese Alternative Ihren Gästen genügen? Vermutlich nicht.

Es ergibt keinen Sinn das Risiko zu erhöhen. Strategieentwicklung heißt, das Risiko zu erkennen, es einzuschätzen, es sorgfältig abzuwägen um dann erst
eine Entscheidung zu treffen. 

 

7. Strategie muss Regeln achten

Wenn ein Neuling im Schachspiel den Turm diagonal zieht, kann er nicht sagen: „Die Regeln interessieren mich nicht, ich will es anders machen“.

Schach ist ein Strategiespiel, das seit Jahrtausenden nach bestimmten Regeln definiert ist. Wenn Sie die Regeln nicht mögen oder verstehen, können Sie kein Schach spielen.

Ihre Meinung interessiert dann nicht.

Wenn eine Strategieberatung für Ihr Unternehmen eine Strategie entwickeln soll, müssen die Regeln des Unternehmens und des Marktes beachtet werden. Sonst wird die neue Strategie nie erfolgreich umgesetzt werden können.

 

8. Strategie braucht KPIs

Erfolg lässt sich messen.

Um zu messen, müssen Sie Messgrößen definieren.  In Unternehmen sind das Schlüsselkennzahlen - Key Performance Indicators (KPI) -, die den unternehmerischen Erfolg zeigen.

Die Srategieentwicklung muss diese KPIs festlegen.
Sie müssen messen.
Nur dann sehen Sie, ob Ihre Strategie erfolgreich war.

Wann haben Sie das letzte Mal ihre Strategie an Ihren KPIs gemessen?
Und was haben Sie mit dem Ergebnis gemacht?

 

Egal wie lange Sie an der Macht sind, das Unternehmen, die Marke, das Produkt wird es auch noch nach Ihnen geben. Erfolgreiche Leader können sich selbst zurück nehmen und Strategien für einen langfristigen Erfolg implementieren.

Unsere Strategieberatung unterstützt Sie gerne.

Wir freuen uns über Ihren Anruf 0221 177 340 20 oder Ihre Mail

 

Autor: (iConsultants GmbH)

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Kommentar von Kosta Masseck |

Der langfristige Erfolg ist viel wichtiger als der kurzfristige. Hört sich gut an, aber solange Quartalszahlen, ROI und Gewinnausschüttung wichtiger sind als Brand Name, Kundenbindung und meinetwegen auch Arbeitsklima/Mitarbeiterzufriedenheit bleibt es doch eine wertlose Phrase. Nichts für ungut!


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