Unsere Erfolgsfaktoren im Umgang mit Chefs und Social Media!

Chefs vernachlässigen Social-Media-Strategie

Die konsequente Nutzung der Social-Media-Kanäle gehört für viele Unternehmen genauso zum Marketing-Mix, wie klassische Werbung und Online-Ads (Werbeanzeigen auf Webseiten). Aus gutem Grund. Soziale Medien haben das Marketing nachhaltig verändert und erlauben es den Unternehmen, direkt mit Kunden und Interessenten zu interagieren.

Relevante Inhalte und Neuigkeiten können direkt mit den „Fans“ geteilt werden. Darüber hinaus bieten Social-Ads die Möglichkeit, die Zielgruppen demographisch und psychographisch clustern. Dadurch lassen sich sehr geringe Streuverluste realisieren, die in den klassischen Werbeformen nicht möglich sind.

Der Nutzen und die Vorteile liegen also auf der Hand. Doch haben sich diese bis heute nicht ganz bis in die Führungsetagen herumgesprochen. Vielen Geschäftsführern ist das komplette Spektrum der Möglichkeiten von Social-Media nicht bewusst. Deshalb wird die Verantwortung der Social-Media-Strategie häufig auf das Marketing oder die Unternehmenskommunikation abgegeben.

Doch dort liegt der Fehler. Die Erstellung der unternehmenseigenen Social-Media-Strategie ist Chefsache. Denn: Wer die Sozialen-Medien langfristig erfolgreich im Marketing-Mix integrieren möchte, muss das ganze Unternehmen im Blick haben.

Die Geschäftsführung muss außerdem Mittel und Ressourcen für die Umsetzung der Strategie zur Verfügung stellen. Wird die Strategie bei einzelnen Abteilungen verantwortet, sind lange Abstimmungsprozesse die Folge. Zudem kann vor allem die Geschäftsführung die Entwicklungen vorantreiben und unternehmensweit kommunizieren.

 

So kann auch der Chef überzeugt werden

Gerade zahlenaffine Vorgesetzte müssen mit harten Fakten und Zahlen überzeugt werden. Denn Social Media wird oft erst dann ernst genommen, wenn die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken in übergeordnete Unternehmensziele eingebunden sind – und am besten auch gleich nachweisbar zum Umsatz beisteuern.

Ein weiterer Vorteil sozialer Medien ist, wie bei allen Online-Kanälen auch, die allumfassende Möglichkeit des Trackings und Controllings. Beiträge und Anzeigen können ohne Zeitverlust ausgewertet und über den Zeitverlauf analysiert werden.

Zudem ist es möglich Zielgruppen sehr genau auszusteuern und Statistiken zum Nutzerverhalten zu erstellen. Diese Daten aus den eigenen Aktivitäten können mit externen Daten aus Studien und Erhebungen angereichert werden, um einen schlagkräftigen Mix zu erzeugen. Daten finden sich zu fast jedem Kanal.

 

Unternehmen scheitern an der Social-Media-Strategie

Ausdauer und Erfahrung stellen die größten Erfolgsfaktoren für die eigene Social-Media Strategie dar. Wer nicht über ausreichend Erfahrung verfügt, muss diese mit Ausdauer und Engagement ausgleichen. Denn für die Social-Media-Aktivität heißt das Credo: Der Weg ist das Ziel.

Ein weiterer erfolgskritischer Faktor ist die eigene Zielsetzung. Unternehmen müssen sich bewusst sein, welche Ziele sie erreichen wollen und diese realistisch einschätzen. Wird das Ziel zu hoch angesetzt, können die Verantwortlichen nur scheitern, was wiederum zu Demotivation führt. Die Strategie versagt.

Denn häufig werden die Social-Media-Aktivitäten an konkreten Umsatzzielen festgemacht. Doch das ist der Fehler. Die Stärke der sozialen Medien liegen im Markenaufbau, der Imagestärkung und der Kundenbindung. Eine Umsatzsteigerung ist ein Nebeneffekt, darf aber nicht das Hauptziel sein.

Zudem müssen die Ziele langfristig angesetzt sein. Die Ziele können nicht über Nacht erreicht werden. Für viele Unternehmen und Verantwortliche ist diese Erkenntnis der erste Schritt zum Erfolg. Häufig werden Budgets und Ressourcen schnell wieder gekürzt, wenn sich die Ziele nicht kurzfristig erreichen lassen.

Besonders für kleinere Unternehmen, wo die Ressourcen besonders knapp sind, stellt dies eine große Herausforderung dar. Denn Social-Media-Aktivitäten sind zeitintensiv. Die Erstellung von relevantem Content und die Interaktion mit den Nutzern erfordert einen hohen Zeit- und Personalaufwand.

 

Unsere 4 Tipps für den Erfolg in Ihrer Social Community

Strategie:

Wie bei jedem unternehmerischen Engagement ist ein strategisches Vorgehen auch im Social-Web unerlässlich. Zielgruppen, Ziele, Kanäle und Budgets müssen vorher festgelegt und stetig angepasst werden.

Glaubwürdigkeit:

Für Neueinsteiger wie für die Dauernutzer gilt: Glaubwürdig bleiben. Likes oder Follower kaufen sieht nur auf den ersten Blick gut aus. Hilft aber weder dem Unternehmen, noch dem Interessierten Follower weiter. Es gilt: Qualität statt Quantität. Eine kleine aber qualitativ hochwertige Fanbase hilft langfristig mehr, die gesteckten Ziele zu erreichen.

Content:

Hochwertiger und relevanter Content ist und bleibt das Maß aller Dinge. Sind die Inhalte zu eintönig, wiederholt sich ständig oder promoted nur die eigenen Produkte, nimmt das Interesse am Unternehmen ab.

Welcher Content in der eigenen Zielgruppe am besten funktioniert weiss niemand. Deshalb muss ständig ausprobiert werden, welche Inhalte die Nutzer am meisten interessieren. Dennoch lassen sich einige Orientierungspunkte formulieren, die es über alle Zielgruppen hinaus zu beachten gilt:

  • Texte im AIDA-Format verfassen (Max. vier Sätze)
  • Interessante/Emotionale Bilder ziehen die Blicke auf sich
  • Aussagekräftige Headlines wecken das Interesse
  • Emotionale Ansprache
  • Aufforderung zur Interaktion
  • Persönlichkeit zeigen und authentisch bleiben

Wichtig ist, dass der eigene Content zur CI und zur Zielgruppe passt. Lustige Katzenvideos erregen zwar viel Aufmerksamkeit, wirken jedoch wenig seriös und authentisch. Die Markenbotschaft, die vermittelt werden soll, muss sich in jedem Beitrag, egal auf welchem Kanal, wiederspiegeln.

Controlling:

Beiträge und Kanäle müssen stetig und ganzheitlich kontrolliert werden. Denn nur mit einem ausgeprägten Controlling lassen sich Entwicklungen beobachten und die Inhalte, Zielgruppen und Kanäle optimieren. Es ist elementar, zu jedem Zeitpunkt zu wissen, wie welcher Kanal wann performt. Nur so kann die Strategie stetig angepasst und die Ziele erreicht werden.

Für einen langfristigen Erfolg in den sozialen Netzwerken, gilt es eine Reihe von Aspekten und Erfolgsfaktoren zu berücksichtigen. Ist die Geschäftsführung überzeugt und die Strategie entwickelt beginnt die operative Arbeit. Gerade hier ist Ausdauer gefordert, um die nötige Erfahrung zu entwickeln. Doch wird eine Social-Media-Aktivität nie zu einem Selbstläufer werden. Zielgruppen und Interessen wandeln sich, so dass ein stetiges Controlling nötig ist. Eine erfolgreiche Social-Media Strategie ist demnach ein Zusammenspiel vieler Einzeldisziplinen, die perfekt aufeinander abgestimmt sein müssen. Nur so kann das Optimum und die vorgegebene Zielsetzung erreicht werden.

Wenn auch Sie den Weg in die sozialen Medien wagen wollen, unterstützen wir Sie gerne bei der Entwicklung einer ganzheitlichen Strategie und teilen unsere Erfahrung bezüglich der operativen Umsetzung mit Ihnen. Kontaktieren Sie uns einfach per Mail oder Telefon.

Autor: (iConsultants GmbH)

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