Digitale Transformation

 

Die vier großen industriellen Revolutionen:
erst die Dampfmaschine, jetzt Industrie 4.0

1. Die vier großen industriellen Revolutionen: Erst die Dampfmaschine, jetzt Industrie 4.0

Vier große Revolutionen bestimmen die Geschichte der Wirtschaft. Die Notwendigkeit der Digitalen Transformation als vierten revolutionären Schritt der Industrie lässt sich am besten verstehen, wenn wir uns diese Entwicklung einmal genauer betrachten. Die industrielle Entwicklung reicht von der Dampfmaschine bis zur heutigen Digitalisierung sämtlicher Prozesse und Abläufe. In sieben Jahren wird sogar eine Vernetzung sämtlicher Geräte prognostiziert – das Internet der Dinge.

Industrie 1.0

Industrie 1.0

Erfindung der Dampfmaschine

Industrie 2.0

Industrie 2.0

Massenproduktion am Fließband

Industrie 3.0

Industrie 3.0

Wirtschaftswunder und Computerisierung

Industrie 4.0

Industrie 4.0

Zeitalter der Digitalen Revolution

Industrie 1.0 (ab ca. 1770)

Die Entwicklung der Dampfmaschine ermöglichte es den Unternehmen zum ersten Mal, automatisierte Prozesse in den Arbeitsablauf zu integrieren. Als Innovation der Industrie 1.0 – auch Maschinisierung genannt – sieht man vor allem die Konstruktion voll mechanisierter Webstühle an, die das Arbeiten weiter vereinfachten. Parallel dazu wurden neue Bereiche in der frühen Industrie entdeckt, wie der Kohleabbau, die Schwerindustrie oder der Textildruck. Zahlreiche weitere Arbeitsplätze konnten so geschaffen werden.

Industrie 2.0 (ab ca. 1880)

Henry Ford führte im Jahr 1913 in der Autoproduktion das Fließband ein. So war der Weg für die Massenproduktion geebnet. Jeder Arbeiter erledigte nun nur noch einen Handgriff. Durch die Einführung der Elektrizität als Antriebskraft konnten Arbeitsprozesse maßgeblich beschleunigt werden. Fließbänder und Motoren als maschinelle Arbeitskräfte verhalfen Unternehmen zu Warenproduktionen in großen Mengen und in Rekordzeit. Fortschritte in der Telekommunikationsbranche begünstigten die Arbeitsprozesse zusätzlich. Die Entwicklung von Telefonen und Telegrammen bot eine neue Kommunikationskultur.

Industrie 3.0 (ab 1955)

Im Wirtschaftswunder der 50er-Jahre wurden Prozesse weiter durch Elektronik und Informationstechnologie automatisiert. Die Entwicklung der Mikroelektronik führte Mitte der 70er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts zu einem erneuten Wandel – der Computerisierung. Damals erschienen die ersten programmierbaren Steuerungen auf dem Markt. Fortan waren auch in den Fabriken Programmierer gefragt. Erste Computer entstanden zunächst in Form riesiger Rechenmaschinen. In Haushalt und Büro ermöglichten sie es weiter, Prozesse zu automatisieren und den Menschen das Leben zu erleichtern.

Industrie 4.0 (Beginn 21. Jahrhundert)

Die Industrie 4.0 ist gekennzeichnet durch die Informatisierung der Fertigungstechnik und der Digitalisierung der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation. Das Ziel dieser Digitalen Revolution ist die „intelligente Fabrik“ (Smart Factory): Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz, ergonomische Gestaltung sowie die Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse zeichnen sie aus. Der Rohstoff für die industrielle Produktion sind nun digital erhobene Informationen und Daten. Technologische Grundlage sind cyber-physische Systeme und das „Internet der Dinge“. Es entstehen dynamische, sich selbst organisierende, unternehmensübergreifende Netzwerke zur Wertschöpfung.

Industrie 4.0 und Digitale Transformation im Überblick

Die „Smart Production“ führt zur „Mass Customization“. Diese kundenindividuelle Massenproduktion setzt an zwei zentralen Faktoren an: Durch „Smart Data“eroierte Kundenwünsche bilden die Grundlage einer hieran angepassten Produktion in kürzester Zeit in großen Mengen. In Zukunft finden Produktinnovationen an Schnittstellen von Branchen und Märkten statt. So entstehen neue Kooperationen und Geschäftsformen. Ohne digitale Vernetzung wäre dies nicht möglich.

Die „Smart Organisation“ vernetzt ganze Wertschöpfungsketten – sowohl horizontal entlang der Produktionskette als auch vertikal über die gesamte Hierarchie des Unternehmens hinweg. Die hieraus resultierende „Smart Work“ entlastet den Menschen von Routinearbeit und lässt den Einzelnen mehr Verantwortung tragen. Zu Zeiten der Industrie 4.0 sind leistungsfähige Informationstechnologie und qualifizierte Mitarbeiter gefragt.

Die „Smart Production“ führt zur „Mass Customization“. Diese kundenindividuelle Massenproduktion setzt an zwei zentralen Faktoren an: Durch „Smart Data“eroierte Kundenwünsche bilden die Grundlage einer hieran angepassten Produktion in kürzester Zeit in großen Mengen. In Zukunft finden Produktinnovationen an Schnittstellen von Branchen und Märkten statt. So entstehen neue Kooperationen und Geschäftsformen. Ohne digitale Vernetzung wäre dies nicht möglich.

Die „Smart Organisation“ vernetzt ganze Wertschöpfungsketten – sowohl horizontal entlang der Produktionskette als auch vertikal über die gesamte Hierarchie des Unternehmens hinweg. Die hieraus resultierende „Smart Work“ entlastet den Menschen von Routinearbeit und lässt den Einzelnen mehr Verantwortung tragen. Zu Zeiten der Industrie 4.0 sind leistungsfähige Informationstechnologie und qualifizierte Mitarbeiter gefragt.

„Die Möglichkeiten der digitalen Revolution müssen genutzt werden. Dazu gehört, dass die Konzeption, Entwicklung und Herstellung unserer Produkte wesentlich effizienter und schneller wird. In der Luft- und Raumfahrt erleben wir derzeit dabei eine neue Konkurrenz, die wir so bisher nicht gekannt haben.“

Tom Enders, CEO, Airbus Group

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